Satzung

Satzung der Vereinigung Stuttgarter Studentenwohnheime e.V. 

 

Ursprüngliche Satzung Stand 14.10.1968 

Satzung Beschlossen durch die Mitglieder am 17.09.2014 

 

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform der Vereinigung 

1. Die Vereinigung führt den Namen "Vereinigung Stuttgarter Studentenwohnheime e.V.". 

2. Sie hat Ihren Sitz in Stuttgart und soll in das Vereinsregister ( Satzungsänderung ) eingetragen werden. 

 

§ 2 Zweck und Aufgaben der Vereinigung 

1. Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung von Studenten, insbesondere der Universität Stuttgart u.a. durch den Bau von Studentenwohnheimen, die Studenten zur Verfügung gestellt werden. Dies kann weiter verwirklicht werden, durch die direkte Förderung oder durch die Förderung anderer auf diesem Gebiet tätiger Organisationen. Darüber hinaus kann der Verein auch Spendenmittel an die Universität Stuttgart und das Studentenwerk Stuttgart - Anstalt des öffentlichen Rechts - zur Verwirklichung des vorgenannten Vereinszwecks direkt weiterleiten. Dasselbe gilt auch für die Förderung der Ziele der Uni- versität Stuttgart. 

2. Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein- nützige Zwecke im Sinne des Abschnittes " steuerbegünstige Zwecke " der Abgabenordnung. Ihre Mittel dürfen nur zugunsten der von ihr ver- folgten Zwecke verwendet werden. 

3. Die Vereinigung ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in ersten Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

 

§ 3 Mitgliedschaft 

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele der Vereinigung unterstützen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 

 

§ 4 Erlöschen der Mitgliedschaft 

Die Mitgliedschaft erlischt: 

1. durch den Tod des Mitglieds oder durch Auflösung der juristischen Person, 

2. durch schriftliche Austrittserklärung unter Einhaltung einer Kündigungs- frist von 3 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres, 

3. durch Ausschluß, den der Vorstand aus wichtigem Grund be- schließen kann. Der Ausgeschlossene ist berechtigt, innerhalb eines Monats nach Zugang des Bescheides Beschwerde einzu- legen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. 

 

§ 5 Aufbringung der Mittel 

1. Die Mittel für die Aufgaben der Vereinigung werden aufgebracht 

a) durch Spenden und Stiftungen, 

b) aus öffentlichen Mitteln des Landes Baden-Württemberg und des Bundes, 

c) durch Einnahmen sonstiger Art. 

2. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck der Vereinigung verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Vereinigung. 

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

 

§6 Organe der Vereinigung 

Die Organe des Vereins sind: 

1. der Vorstand 

2. die Mitgliederversammlung. 

 

§ 7 Der Vorstand 

1. Der Vorstand besteht aus drei Personen, und zwar dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied, die von der Mitgliederversamm- lung gewählt werden. 

2. Die Wahl gilt für 3 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neu- wahl im Amt. 

3. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung. Er kann einzelne Vorstandsmitglieder zur Vornahme bestimmter Arten von Geschäften ermächtigen. Zur Durchführung der laufenden Geschäfte kann er einen Geschäftsführer bestellen. 

4. Das vorsitzende Vorstandsmitglied vertritt die Vereinigung gerichtlich und außergerichtlich. 

5. Der Vorstand kann für alle Tätigkeiten für den Verein eine an- gemessene Vergütung erhalten. Über den Umfang des Vergütungsrahmens beschließt die Mitgliederversammlung. 

 

§ 8 Die Mitgliederversammlung 

1. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand schriftlich einberufen 

a) zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des Vereins; dazu ist eine 2/3- Mehr- heit der anwesenden Mitglieder des Vereins erforderlich, 

b) zur Wahl von Mitgliedern des Vorstandes, 

c) zur Entscheidung über die Beschwerde eines ausge- schlossenen Mitgliedes. 

2. Über die Beschlüsse des Mitgliederversammlung ist vom Vorstand eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Vor- sitzenden zu unterzeichnen ist. 

 

§ 9 Schlussbestimmung 

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbe- günstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Universität Stuttgart als Köperschaft des öffentlichen Rechts, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat."